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Hartmut Fischer
Hartmut Fischer

Dr. Gerhard Knospe
Dr. Gerhard Knospe

Albert Dorner
Albert Dorner

Elfi Krakowetz
Elfi Krakowetz

Petra Theil
Petra Theil

Martin Leonberger
Martin Leonberger

Dirk Müller
Dirk Müller
27.06.2017
FWG vor Ort

Die Freie Wählergemeinschaft Deizisau war am 27. Juni wieder in Deizisau vor Ort unterwegs, um sich und interessierte Bürger aus erster Hand zu informieren. Dieses Mal stand unser aller Sicherheit im Mittelpunkt.
Wenn es uns gut geht, denken wir zu selten an die Menschen, die da sind wenn wir sie in einer Notlage brauchen. "Daseinsvorsorge Sicherheit" geht uns alle an: Feuerwehr-Kommandant Bernd Schweizer, DRK-Vorstand Dirk Müller und DRK-Einsatzleiter Tevin Harris sowie Bauhofleiter Lutz Seifried gaben uns interesante Einblicke in ihre jeweilige Aufgabenbereiche.

FWG vor Ort

Alltägliche Risiken wie Brände, Unfälle, Unwetter, Personen- und Sachschäden, Hochwasser oder Schneefall. Das freiwillige Engagement der Einsatzkräfte ist bei Feuerwehr und DRK von besonderer Bedeutung. Und auch das Team vom Bauhof hat keinen ganz gewöhnlichen Beruf.
Die Freiwillige Feuerwehr Deizisau ist mit 50 aktiven Mitgliedern sehr gut aufgestellt. So berichtete Schweizer mit Begeisterung von den vielfältigen Aufgaben und Einsatzgebieten der Wehr. Auch viele Kinder und Jugendliche interessieren sich für den Job der Helfer, die eben nicht nur wegen Feuer ausrücken. Die interessierten Besucher begutachteten die Ausrüstung genauer und ließen sich das Prinzip der Dienstplanungen erläutern. Auf besonderes Interesse stießen die Ausführungen zu den Fahrzeugen. Neben Standardmodellen hat sich das Team nach eigenem Bedarf selbst ein Fahrzeug zusammengestellt. Hörte sich alles spannend und interessant an - aber das wichtigste ist, dass die Helfer im Ernstfall parat stehen. Bei einem Alarm ist der erste Feuerwehrmann nach nur drei Minuten im Feuerwehrmagazin zur Stelle.
Das DRK Deizisau ist bei Einsätzen für die Betreuung weniger schwer geschädigter Personen verantwortlich und sorgt sich um deren Wohl. Auf die Frage, ob sich der Ortsverein auch vorstellen könnte am Projekt "Helfer vor Ort" (HVO) mitzuwirken, erklärte Harris, dass Deizisau so gut angebunden ist, dass dadurch kein Mehrwert zu erwarten wäre. Hierbei dienten Aufzeichungen vergangener Einsätze in Deizisau. Sinn des HVO ist es, die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte zu verkürzen und bereits erste Maßnahmen zu ergreifen. Eben dann, wenn der jeweilige Ortsverein schneller an den Einsatzstellen sein kann, als Notarzt und Rettungswagen. Beim DRK Deizisau stehe derzeit vor allem das Mitglieder-Werben im Vordergrund. Zudem ist der Ortsverein auch weiterhin auf Spenden angewiesen.
Auch vom Bauhof-Team ist besonderes Engagement gefordert. So klingelt der Wecker im Winter auch mal um 4 Uhr, um nach den Hauptverkehrsstraßen zuschauen, dass der erste Bus ohne zu schlittern durch Deizisau kommt. Dass man sich heutzutage noch über Hochwasser Gedanken machen muss verneinte Seifried.
Die Anwesenden stellten durchaus auch kritische Fragen - es stellte sich aber heraus, dass die Gemeinde im Bereich Feuerwehr, DRK und Bauhof unterm Strich gut aufgestellt ist.

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