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Hartmut Fischer
Hartmut Fischer

Dr. Gerhard Knospe
Dr. Gerhard Knospe

Albert Dorner
Albert Dorner

Elfi Krakowetz
Elfi Krakowetz

Petra Theil
Petra Theil

Martin Leonberger
Martin Leonberger

Dirk Müller
Dirk Müller
06.04.2016
Mitgliederversammlung Freie Wählergemeinschaft Deizisau

Am 6. April fand die Mitgliederversammlung der Freien Wählergemeinschaft Deizisau statt. Der Vereinsvorsitzender Dr. Gerhard Knospe begrüßte die Mitglieder, Freunde, Bürgermeister Thomas Matrohs und BM a.D. Gerhard Schmid zur Mitgliederversammlung.

Mitgliederversammlung Freie Wählergemeinschaft Deizisau

Sein besonderer Gruß galt den älteren und langjährigen Mitgliedern sowie den Altersjubilaren der vergangenen Monate: Friedl Kuhnle (90), Werner Leonberger, Lothar Huttenlocher und Ruth Seifrd (alle 80) sowie Elfi Krakowetz (60). Knospe dankte bei dieser Gelegenheit BM Matrohs für das Engagement für die Freien Wähler und die Arbeit im Kreistag. Die Versammlung gedachte zudem dem viel zu früh gestorbenen FWG-Freund Hermann Schweickhardt.
Knospe berichtete von den Schwerpunkten des vergangenen Jahres. Neben der Gemeinderatsarbeit, trifft sich der erweiterte Kreis der FWG regelmäßig zum Austausch.
Knospe ging bei seinen Ausführungen auf drei zentrale Punkte ein: Bildung und Betreuung / Flüchtlinge und Wohnungspolitik / Finanzen. Wobei der Vereinsvorsitzende vor allem das Thema Bildung und und Betruung vertiefte: Den gesetzlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz unter drei Jahren nehmen derzeit 70 Prozent der Deizisauer in Anspruch (Krippenplätze: Ein Krippenplatz entspricht zwei Plätzen der älteren Kinder). Bei Kindern zwischen drei und sechs Jahre sind es 100 Prozent, die das Angebot der Gemeinde annehmen. Es besteht eine differenzierte und variantenreiche Form der Kinderbetreuung in Deizisau. Aber das qualifizierte Personal steht nicht Schlange und für die Verantwortlichen ist es schwierig, zu planen, wie viele Kinder unter drei Jahren angemeldet werden. Derzeit bleiben angemeldete Kinder ohne Platz - "das wollen wir so nicht hinnehmen", betonte Knospe, verwies aber auch auf die Herausforderungen, die hierfür bewältigt werden müssen. Einfach noch einen Kindergarten zu eröffnen, kann nicht die Lösung sein. Stattdessen müssen strukturelle Probleme angegangen werden. Ein Lösungsansatz könnten auch Kriterien sein, sodass Plätze für Krippenkinder keine Luxus-, sondern Bedarfsbetreuung darstellt.
In seinem Bericht ging der Vereinsvorsitzende Dr. Gerhard Knospe auch auf die aktuelle Lage und Entwicklung der Flüchtlinge, die in Deizisau leben, und auf die Wohnraumsituation in der Gemeinde ein. Knospe war wichtig, dass die beiden Themen nicht zusammengemischt werden: "Es darf keine Neid- und Angsstimmung herrschen." Die Befürchtungen des vergangenen Jahres haben sich derweil nicht bestätigt und die Anschlussunterbringung funktioniert gut. Der Neubau der Flüchtlingsunterkunft in der Sirnauerstraße wird zudem bis voraussichtlich September feringgestellt. Knospe betonte, dass er einige fremdenfeindlichen Äußerungen erschreckend fand und erteilte diesen im Namen der FWG eine Absage: "Wir stehen für Menschenrechte, Solidarität und Freiheit."
Der Fraktionsvorsitzende Hartmut Fischer berichtete in seinem Beitrag über die Arbeit der FWG im Gemeinderat. Neben den Fraktionssitzungen - die wie die Gemeinderatssitzungen elf Mal stattfanden - traf sich die FWG wie gewohnt vier Mal mit dem erweiterten Kreis: Dieser setzt sich aus Personen zusammen, die sich sehr für die Belange in und um Deizisau interessieren. Fischer betonte, dass die Herausforderungen immer größer werden - eine dieser Herausforderungen, die die FWG angehen möchte ist das Verkehrskonzept in Deizisau.
Nachdem Kassier Ralph Käser nach jahrelanger Tätigkeit seinen Posten zur Verfügung stellte, stand eine Neuwahl auf dem Programm. Karin Lang wurde ohne Gegestimme für zwei Jahre gewählt und freut sich auf die neue Aufgabe. Die gesamte Vorstandschaft der FWG - 1.Vorsitzender: Dr. Gerhard Knospe, 2. Vorsitzender: Martin Leonberger, Kassier: Ralph Käser, Pressearbeit: Stefanie Gauch-Dörre, Kassenprüfer: Conny Geiger und Andrea Werner - wurde zuvor einstimmig entlastet.
Fortsetzung folgt...

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