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Hartmut Fischer
Hartmut Fischer

Dr. Gerhard Knospe
Dr. Gerhard Knospe

Albert Dorner
Albert Dorner

Elfi Krakowetz
Elfi Krakowetz

Petra Theil
Petra Theil

Martin Leonberger
Martin Leonberger

Dirk Müller
Dirk Müller
21.03.2012
Mitgliederversammlung der FWG - 21. März 2012

Die Mitgliederversammlung der FWG Deizisau fand am 21. März statt. Um 19.45 Uhr eröffnete der Vereinsvorsitzende Dr. Gerhard Knospe die Versammlung und begrüßte die Teilnehmer, allen voran die langjährigen, treuen Vertreter.

Mitgliederversammlung der FWG - 21. März 2012

Anschließend erfolgte ein Rückblick: Die wesentliche Wahrnehmung der FWG erfolgt über die Gemeinderatsarbeit. Hierbei bringen sich die FWG Gemeinderäte in zahlreichen Fraktions, - Ausschuss- und Gemeinderatssitzungen ein. Der Verein nimmt darüber hinaus seine Aufgabe wahr, die FWG in der Öffentlichkeit zu präsentieren, politische Diskussionen zu konkreten Problemthemen anzustoßen, Diskussionen zu führen und voranzutreiben. Durch die folgenden Veranstaltungen war die FWG im zurückliegenden Jahr in der Öffentlichkeit vertreten: Infoveranstaltung im Ochsen zum Thema "Braucht Deizisau ein Alten- und Pflegeheim" am 24. Mai, der Beteiligung bei den Deizisauer Festtagen, mit dem 2. Kelterbesen am 8. Oktober, bei der FWG-Familienwanderung am 30. Oktober, mit einem Stand am Deizisauer Weihnachtsmarkt und der gemeinsamen Infoveranstaltung mit dem CDU Ortsverband zum Thema Schulbildung am 7. Februar.
Dr. Knopse berichtete, dass in Deizisau eine durchgehende Betreuung für Kinder im Alter von etwa zwei bis zehn Jahren angestrebt wird. Die Kinderbetreuung wird mit 1 Mio Euro von der Gemeinde bezuschusst. Diesbezüglich wurde in der vergangenen Gemeinderatssitzung eine neue Gebührenordnung verabschiedet. Soziale Einrichtungen können kaum kostendeckend betrieben werden; doch sollten Gebühren zeitnah und sozialverträglich angepasst werden.
Beim Thema Finanzen machte Dr. Knospe deutlich, dass der Haushalt der Gemeinde nochmals nach altem Recht verabschiedet wurde. Künftig greift das das neue Haushaltsrecht - NKHR. Ein großes anstehendes Projekt werde die Sanierung der Kläranlage sein.

Anschließend wurde eine Diskussion zu folgenden Themen eingeleitet. Alten - und Pflegeheim: Der aktuelle Stand: Das Heim soll etwa 40-50 Personen aufnehmen können; dieser Bedarf wurde bzgl.der Einwohneranzahl ermittelt: Im April findet eine Sondersitzung des Gemeinderats statt: Diverse Betreiber stellen sich vor und nehmen Stellung zu dem vom Kompetenzteam erarbeiteten Handbuch. Sowie zum Thema Gemeinschaftsschule: Sinn und Zweck - wobei einheitlich zu Folgendem Konsens bestand: Erst einmal die Erfahrungen der bereits praktizierenden Gemeinschaftsschulen abwarten.
Unter dem Punkte Bericht des Kassiers, berichtete Ralph Käser über die Finanzen der FWG. Er bedankte sich vor allem bei den Spendern und hatte ansonsten keine Besonderheiten zu erwähnen. Die einzelnen Belege und Nachweise lagen im Detail Hartmut Fischer und Peter Kallfaß zur Prüfung vor. Sodass Kallfaß erklärte, dass sämtliche Einnahmen und Ausgaben nachvollziehbar waren und um Entlastung bat.
Von der Fraktionsarbeit berichtete Hartmut Fischer, der sich zunächst bei den Gemeinderäten für ihr großes Engagement bedankte. Je zwölf Gemeinderatssitzungen als auch Fraktionssitzungen finden jährlich statt. Vier bis fünf Mal im Jahr wird zudem der erweiterte Kreis eingeladen und informiert. Im Gemeindeblatt erfolgt zudem eine regelmäßige Berichterstattung. Das großes Thema der vergangenen Jahre - der Neubau Hintere Halde -  ist  zu einem Abschluss gekommen. So findet die Einweihung am 20. Mai statt. Aus den vorgesehenen 1 Mio Euro Kosten sind letztendlich 1,18 Mio Euro geworden. Fast 20 Prozent mehr als geplant.

Die Ortskernsanierung II ist so weit fortgeschritten, dass sie voraussichtlich 2013 abgeschlossen wird. Bei vorliegendem Gemeinderatsbeschluss kann ab etwa 2014 mit der Ortskernsanierung III begonnen werden. Fischer betont, dass es oftmals erstrebenswert ist alte Gebäude - siehe Kindergarten Alte Schule - zu erhalten, anstatt durch neue zu ersetzen. In diesem Zusammenhang weist Fischer auf ein ebenfalls altes, denkmalgeschütztes Haus in der Schulstr. 3 hin: ehemals das erste Postamt in Baden- Württemberg!
Bezüglich des nächsten Tagesordnungspunktes berichtete Prof Dr. Klaus Binder aus dem Kreistag - vor allem über die Situation Plochinger Krankenhaus. Prof. Binder erklärt die Entwicklung von "was wollte man zunächst erreichen" bis hin zu "was ist jetzt das Ziel.".
Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

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