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Hartmut Fischer
Hartmut Fischer

Dr. Gerhard Knospe
Dr. Gerhard Knospe

Albert Dorner
Albert Dorner

Elfi Krakowetz
Elfi Krakowetz

Petra Theil
Petra Theil

Martin Leonberger
Martin Leonberger

Dirk Müller
Dirk Müller
28.03.2014
FWG-Forderung zur Ortsmitte

Unsere Gemeinde bietet für alle Generationen ein attraktives Wohnumfeld. Dies resultiert durch eine vorhandene gute Infrastruktur, d.h. Bildung, Betreuung, Arbeitsplätze, Freizeitangebote, Einkaufsmöglichkeiten, aber auch ein ausreichendes Wohnungsangebot muss vorhanden sein.

FWG-Forderung zur Ortsmitte

Neben freien Neubauplätzen, die in Deizisau nur wenig vorhanden sind, müssen dafür innerörtliche Flächen für einen barrierefreien Geschosswohnungsbau, für DHH oder für Reihenhäuser entwickelt werden. Die FWG setzt sich dafür ein, dass das Thema Innenentwicklung vorangetrieben wird, da Wohnfläche in Deizisau generell und bezahlbarer Wohnraum ebenso fehlt. Die FWG-Mitglieder Hartmut Fischer, Stefan Eitel und Dirk Müller haben sich diesem Thema angenommen. Bei einer guten Innenentwicklung für neue Wohnräume sind neben städtebaulichen Aspekte der Umgebungsbebauung auch die baulichen Anforderungen aufgrund des demografischen Wandels zu berücksichtigen. Wir begrüßen, dass durch die geplante Erweiterung des Sanierungsgebiets "Ortskern II", d.h. der Bereich Schulstr./Brunnenstr/Altes Rathaus und ev.Kirche/ Schulstr. ein wichtiger Schritt bereits getan wurde. Diese beiden Quartiere beinhalten städtebaulich sehr viele Herausforderungen, die sorgsam und gleichermaßen schnell angegangen werden müssen.
Die Gestaltung und städtebaulichen Planungen müssen sich nach unserer Auffassung in Reminiszenz an die Gliederung der dörflichen Strukturen anlehnen. Gewerblich nutzbare Flächen in den Erdgeschosszonen können hierbei zur Belebung beitragen. Ungegliederte Wohnblockbebauungen sollten in diesem Bereich vermieden werden. Bei weiteren Planungsschritten der Ortsmitte muss unabdinglich auf eine werthaltige Gestaltung der Bereiche geachtet werden. Belagsoberflächen sind so zu wählen, dass eine Durchwegung und Querung von Fußgängern und Fahrzeugen zur beidseitigen Sicherheit beiträgt. Am bestehenden, verkehrsberuhigten Bereich muss unserer Auffassung nach weiterhin festgehalten werden. Eine barrierefreie Gestaltung steht hierbei außer Frage. Weitere Planungen sollen Quartierstreffpunkte mit generationsübergreifenden, familienfreundlichen Gestaltungen, z.B. kleine pflegeextensiven Grünflächen mit Verweil- und Spielangeboten, vorsehen. Das Einfügen von erforderlichen PKW- Stellplätzen in die Gestaltung der "Marktstraße" ist sicher ein weiteres zentrales Thema. Ein Kinderspielpfad durch die Ortsmitte, der mit einfachen Spiel- und Klettergeräten entlang der Fußgängerzone kann als Anziehungspunkt dienen.
Im Bild: Hartmut Fischer, Stefan Eitel, Dirk Müller

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