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Hartmut Fischer
Hartmut Fischer

Dr. Gerhard Knospe
Dr. Gerhard Knospe

Albert Dorner
Albert Dorner

Elfi Krakowetz
Elfi Krakowetz

Petra Theil
Petra Theil

Martin Leonberger
Martin Leonberger

Dirk Müller
Dirk Müller
21.10.2012
Familienwanderung der FWG Deizisau

Bei herrlichem Herbstwetter begrüßte der Vereins-Vorsitzende Dr. Gerhard Knospe die FWG-Familie zu der diesjährigen Herbstwanderung, die uns traditionell in die nähere Umgebung führt. Diesmal war der Neckar zwischen Deizisau und Sirnau das Ziel. Schon auf der Brücke begeisterten die sich im Neckar spiegelnden Schornsteine der EnBW, sowie die herbstlich gefärbten Bäume. Auf der Brücke des alten Neckars erinnerte sich der eine oder andere an die früher fast täglich begangene Wegverbindung von Deizisau zum Bahnhof Altbach entlang des Dammwegs.

Familienwanderung der FWG Deizisau

Im Heinrich-Maier-Park  stieß die aufwendig angelegte Fischtreppe auf Interesse. Sie ist Teil des großen Projekts "Grünzug Neckar" und ermöglicht den Fischen den Bereich oberhalb der Schleuse Deizisau zu erreichen. Im Entennest angekommen, zeigte sich mancher überrascht über Größe und Betätigungsfeld des Wertstoffbetriebs Scherrieble. Es kann nicht ausbleiben, dass solche Maßnahmen auch das Landschaftsbild verändern. Deshalb wurde es selbst für "alte Hasen" schwierig, die Standorte der früheren Talbrücke oder des damals offiziell freigegeben Badegebiets im Neckar zu definieren. Das Landschaftsschutzgebiet  des Altarms des Neckars, mit dem Ziel der Sicherung des Lebensraums für selten gewordene Tiere und Pflanzen, zeigte sich an diesem herrlichen Herbsttag von seiner ganzen Schönheit. Trotzdem verdeutlichten naturgerechte Baumaßnahmen, dass der Mensch auch hier eingreifen muss, um die Lebensbedingungen weiter zu verbessern. Hierzu gehört auch der erst jüngst vergrößerte Biotop im Bereich des Neckarkanals, der auch als Maßnahme zum Hochwasserschutz angelegt wurde. Ein nur schmaler, naturbelassener Streifen zwischen Neckar und Industrie reicht aus, um für die vielseitigsten Freizeitinteressen genutzt zu werden. Am Neckarufer versuchen die Angler ihr Glück, den schmalen Weg teilen sich Spaziergänger, Jogger und Radfahrer. Und keiner hat das Gefühl sich mitten im Industriegebiet zu befinden. Dies ändert sich ein klein wenig auf der Brücke zur Neckarinsel. Aber schon nach wenigen Schritten zeigt sich wieder, wie Technik, Natur und Freizeitgestaltung in Einklang zu bringen sind. Motor- und Ruderboote nutzen die Schifffahrtstrasse für ihre Hobbys.

In der Gaststätte des Rudervereins Esslingen ist für die FWG-Wanderer  zunächst die erste Etappe erreicht. Zum Mittagessen kann der FWG-Vereinsvorsitzende Dr. Gerhard Knospe weitere Mitglieder und Freunde begrüßen. Die reichhaltige Speisekarte bietet für jeden die passende Stärkung. Am Nachmittag nimmt eine etwas reduzierte Gruppe den Rückmarsch in Angriff. Das letzte Aufrüsten erfolgt dann im Schießhaus. Eine wieder einmal gelungene Veranstaltung mit vielen interessanten Eindrücken wird bei allen Teilnehmern in Erinnerung bleiben.

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